Gedanken zum Jahresanfang 2021

 

 

Corona-Covid-19 in der öffentlichen Diskussion

 


Ungewöhnlich und einzigartig standen Wissenschaftler, Medizininnen/-er im Fokus der Öffentlichkeit, gefordert in diesen Zeiten der Pandemie, um den Herausforderungen von Corona-Covid-19 gerecht zu werden. Zu dieser pandemischen Auswirkung gibt es fortwährend Informationen und Diskussionen,  nicht nur in den Hauptsendezeiten bei Nachrichten, sondern auch Talk-Shows und Informationsportale; in den zahlreichen Kanälen der öffentlichen Medien.

Wissenschaftler informieren engagiert und pflichtbewusst Politiker und die Bevölkerung, die Öffentlichkeit, geben Einblicke mit anschaulichen Darstellungen, dargestellt in Tabellen mit alltäglichen Aufzeichnungen ihrer wissenschaftlichen Arbeit, höchstverständlich für 'Jedermann'.

Doch erscheinen dabei praxisnahe Begriffe aus dem Bereich der Humanmedizin, für die menschliche Gesellschaft im öffentlichen Leben schwer oder oft gar nicht verständlich.

Fachsprachliche Begriffe und Standartsprache treffen hier aufeinander, wie bei PCR-Testung und Medien-Alter, SARS-CoV-2 und Covid 19, Rezeptor etc.

Eine Erklärung für Covid 19 sei eine abgekürzte Form für Corona-Virus, erkannt und aufgetaucht im Jahre 2019. Würden fachlich bezogenen Begriffe in ihrem Zusammenhang umschrieben und erklärend dargestellt, in die als Standartsprache verstandenes inhaltliches Verständnis nahegebracht, so ließe sich mancher Irrtum vermeiden.

Sicherlich müsse der angesprochene Wissenschaftler erklärend weiter ausholen, fachliche Begriffe versuchen mit Standartsprache dem zuhörenden Laien nahezubringen, wenn auch eine aufmerksame Verfolgung anstrengend ist und ermüdend scheint, ist doch willens angesagt einer langatmig scheinenden Erklärung, zur Aufklärung, zu folgen.

Oft ist auch das 'öffentliche Medium' nicht gewillt langwierige Berichterstattung, allein um die Sendezeit nicht zu überschreiten, zuzulassen; es ersticken weitere Erläuterungen. Zur Entschuldigung könne man anführen komplexe Forschungen und dazu Publikationen für die Öffentlichkeit sollte in eine leicht verständliche Standartsprache umgesetzt und dargestellt werden.

Hier kommt die WHO in die Diskussion, allein dem Begriff folgend für Pandemie, das eigentlich nur den Sinn und die Bedeutung für eine weltweite Ausbreitung begreifen  soll; so auch als  Begriffsdarstellung  auftau-

 

chendes Kunstwort Infodemic, eine Wortbildung die eine Verbreitung von Desinformationen in der öffentlichen Presse bezeichnen soll, machte sich in den Medien breit.

Kann man der WHO ein zögerliches Verhalten unterstellen?

Überblickt man die umfassende Bereitschaft aller Länder, Staaten und Nationen, so kann man kaum auf ein nachlässiges Verhalten hinweisen.

Sicher hat hier die Presse ihre Aufgabe darin sorgfältig und ohne politischen Vorgaben zu berichten; ein nicht gerade leichtes Unterfangen.

Fachsprache in Standartsprache umzuformen, mit hinreichenden Formulierungen einer breiten Bevölkerung nahe zu bringen mit und in welchen Gefahren wir wirklich leben müssen, birgt immer einen Spagat zwischen Akzeptanz und Ignoranz.

Zu einem gewissen Grad wäre das möglich, wenn man sich nicht auf komplexe Forschungshinweise zu berichten sich versteift und verliert, sondern erreichte Ergebnisse als Informationen und Kernbotschaften in leichtverständlicher Standartsprache im öffentlichen Medienbereich anbietet; darin bestünde die Möglichkeit die Mehrheit in unseren sozialen Gesellschaft zu überzeugen.

Ist bereits ein erfüllter Grad an Aufklärung weitverbreitet und angekommen, so ist jeder Einzelne gefordert sich der Lebenssituation zu stellen, Verantwortung, Flexibilität und Ausdauer zu zeigen, um den anstehenden Herausforderungen so gut wie möglichst gerecht zu werden.

Ein problematischer Trend sei hier angesprochen, der sich wie eine Modeerscheinung auszubreiten scheint. Es handelt sich um plötzlich auftauchende Wundermittel, nebst Verschwörungsfantasien, eine Menge an wirren Theorien und Ausgeburten an Interpretationen des Infektionsgeschehen, die eine Akzeptanz zu gewinnen scheine, mit dem Hang sich bei Corona-Partys zu beteiligen, unbedacht der Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr, selbst ihre eigenen Familien, im Kreis unterschiedlicher Möglichkeiten, sich der Gefahr einer Infektion hinzugeben ignorieren – man könne leicht behaupten: „Leichtfertiger ginge es wohl nicht!“

Infizierte Menschen mittels Tests festzustellen ist wohl leicht durchführbar, weitere Verknüpfungen zu möglich Infizierte ausfindig zu machen unterwirft sich hohen Anstrengungen, oft undurchführbar, so notwendige Informationen womöglich nicht weitergetragen werden.


Obliegende Verantwortung im öffentlichen Leben, bei Aktivitäten im Berufsleben, ist jedermans Pflicht und Sorgfalt geeignete Schutzmaßnahmen einzuhalten. Verfolgt man aufmerksam Aufrufe und Hinweise, die in den Hauptsendezeiten, so auch bei besonders eingerichteten Informationsplattformen, erklärt werden, in denen mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen wird, unter welch einer Herausforderung für eigene Gesundheit und eigenes Überleben man unterstellt ist, erweisen Sorgfaltspflicht.

Öffentlicher Medien zufolge wird schon seit Monaten an einem Impfstoff gegen das Coronavirus gearbeitet. Experten von der WHO prognostizierten, einen Impfstoff könne es frühestens im Sommer 2021 geben. Aufgrund dieser Nachricht soll das Bundesgesundheitsministerium Impfzentren planen.

Das Bundesgesundheitsministerium habe die Bundesländer aufgefordert geeignete Standorte als Impfzentren einzurichten und zu benennen. Die geplanten und somit vorauszusehenden Impfzentren sind erforderlich, denn der Corona-Impfstoff müsse nach Angaben der Entwickler bis zu -71°C gekühlt werden, einzelne ärztliche Praxen könnten diese Forderungen nicht gewährleisten.

Für eine gewissenhafte Versorgung innerhalb Deutschlands müsse man mit etwa sechzig Impfzentren rechnen, einen  genauen Zeitplan scheint es aber noch nicht zu geben.

Aufgrund Veröffentlichungen der CSU und der Bayerischen Regierung sollen bereits Maßnahmen überlegt und eingerichtet werden, wie man über eine Verteilung des Impfstoffes gerecht werde die Bevölkerung damit zu versorgen.


 

Geschöpft aus den öffentlichen und gesetzlich zugelassenen Medien.

Ihr CSU-Mitglied Horst Biehl

 


 

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